Bled 2020

Anfang Oktober ging es für Damian von Spinningista und meine Wenigkeit für einige Tage an den magischen Bleder See in Slowenien.
Nachtangeln sowie Campieren am Wasser sind hier verboten, so entschieden wir uns im Vorfeld 4 Tage zu angeln, beginnend jeweils 1 Stunde vor Sonnenaufgang bis 23 Uhr.  Uns war klar, dass diese Art der Angelei wenig Schlaf bedeuten würde, im Nachhinein gesehen waren die Tage nicht zuletzt auf Grund diverser Wettereskapaden schon ziemlich anstrengend…  

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32,1 kg – der Fisch des Lebens…?

Ein Trip an den magischen See Bled in Slowenien bescherte mir vermutlich den Fisch des Lebens… Dieser Ausnahme-Spiegler von gut 64 Pfund wird sicher schwer zu toppen sein – und das sollte auch nicht der weitere Anspruch sein!
Mehr zum ganzen Trip in den nächsten Tagen… Trotz Nachtangelverbot und anstrengender Fischerei konnten Damian und ich noch einige weitere gute Fische fangen.

Sommer-Schuppi

Momentan ist keine einfache Zeit – das Kraut steht selbst in der Strömung in voller Blüte und Nahrung ist im Überfluss vorhanden, nicht zuletzt durch das alljährliche Ausschwärmen der Eintagsfliegen.
So ist es auch kaum verwunderlich, dass dieser wohlgenährte 34er Fluss-Schuppi in relativ flachem Wasser direkt an einem Krautfeld biss…

45 Pfund Kraftpaket

Ein Blick auf meine inzwischen schon recht ausführliche Fangstatistik genügt: Der Sommer ist definitiv keine Großfischzeit!

Doch Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel, wie dieser kräftige Flussfisch von 45 Pfund zeigt – kein Gramm Fett, ein breiter Nacken, 104cm pure Muskelmasse.

Erst als der Fisch im Kescher liegt und ich ihn über die Steinpackung ans Ufer hieve, werden mir dessen Ausmaße so richtig bewusst…

Baggersee-Dublette

Innerhalb von nur wenigen Stunden gingen an einem flachen Plateau in Ufernähe diese beiden guten Fische an den Haken. Zuerst dieser kräftig gefärbte Two-Tone von knapp 37 Pfund, danach noch ein astreiner Spiegler von 38 Pfund…

Mal wieder ganz zum Schluss…

Den Spot hatten wir in unseren Augen gut ausgewählt, nicht weit vom Ufer, und mit reichlich Leckereien vorbereitet… So waren wir uns auch einig, dass sich zur klassischen Beißzeit in der zweiten Nachthälfte oder spätestens in den Morgenstunden ein Abnehmer finden müsste. Doch weit gefehlt – es war schon fast Mittag, die Session in Gedanken schon für beendet erklärt, als dann doch der erlösenden Vollrun kam! Gefühlt ist das bei mir inzwischen schon zur Regelmäßigkeit geworden, einen „Einpack-Fisch“ zu fangen. Oft sind es dann sogar die guten Fische – aber auch das ist vermutlich nur mein persönliches Empfinden. Dieser hier brachte immerhin laichschwere 43 Pfund auf die Waage 🙂

So kann es weitergehen,

Martin