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Einiges vorab:
Auch unsere Testberichte sind vom Umbau der Page insofern betroffen, dass wir diese einfach noch mal aktualisieren wollen- in der Zwischenzeit hat sich einfach viel getan, und wir können in vielen Fällen Langzeiterfahrungen weitergeben.
Aus der Zeit vor 2010 könnt ihr euch die Testberichte in unserem Archiv anschauen.
Die überarbeiteten Inhalte wollen wir euch im Winter 2013/ 2014 zur Verfügung stellen.

Als wir 2004 mit der spezifischen Karpfenangelei angefangen haben, war unsere Ausrüstung alles andere als optimal, was Ruten, Rollen und deren Abstimmung aufeinander betrifft- von den teils „mal eben schnell“ am Wasser zusammengezimmerten Montagen gar nicht zu sprechen.
So hat sich im Lauf der Jahre nicht nur unsere Fischerei, sondern auch die vermeintlich „benötigte“ Ausrüstung ziemlich verändert. Wir haben relativ schnell gelernt, dass Qualität durch nichts zu ersetzen ist- und die hat bekanntlich ihren Preis…
Das soll nicht heissen, dass jeder jetzt losziehen und erstmal tausende von Euros in die Karpfenangelei investieren muss, um „dazuzugehören“, im Gegenteil. Viele der lange Zeit auch von uns „heißbegehrten“ Dinge haben sich bei uns im Lauf der Zeit überholt. Das geht bei viel zu komplizierten Rigs los und hört verschiedensten Positionen Zubehör auf, die man nie braucht und meist vile zu lange nur mit sich rumschleppt.
Für einen „guten“ Einstieg braucht man keine Ruten über 150 Euro, und zuverlässige Rollen mit guten Bremsen sind auch schon um die 100 Euro zu haben- dann bleibt auch noch was für gute Köder übrig, und man muss nicht den letzten Mist ins Wasser kippen. Wir können jedem nur empfehlen, sich im Fachgeschäft vernünftig beraten zu lassen, und die Dinge, die man kaufen will, vorher in die Hand zu nehmen. Da lohnt sich auch der weiteste Weg!

Und was braucht man jetzt wirklich?
Dazu gibt es keine pauschale Aussage, kein „Schwarz“ und kein „Weiß“.
Wer zu billig kauft, kauft zweimal, soviel steht fest, allerdings braucht man nicht überall das Beste vom Besten. Der Gelegenheitsangler der dreimal im Jahr für ein Wochenende am Wasser bleibt, wird mit einer 200 Euro- Standart- Hütte sehr lange glücklich sein. Wir haben bei unseren im Schnitt der letzten Jahre betrachtet 50- 70 Nächten pro Jahr so ein Teil ganz schnell verschlissen. Bei mehr als 40 Nächten im Jahr lohnt sich immer die Anschaffung der hochwertigsten Ausrüstung, sonst ist man permanent am Geld ausgeben und Nachbessern.
Es ist also wichtig, sich selbst klarzumachen, was wirklich zu einem passt, wie oft man losziehen kann, und vor allem dauerhaft will. Noch ein Tipp: Lasst euch vom „Tacklewahn“ nicht zu sehr vereinnahmen, irgendwann mal solltet ihr zur Ruhe kommen, und euch auf die Zeit am Wasser und deren Vorbereitung konzentrieren können…

Aber genug der vielen Worte- hier unsere mittlerweile doch recht stattliche Datenbank an Karpfenmaterial, die sowohl „Tops“ als auch „Flops“ beinhaltet, und die euch hoffentlich bei eurer Kaufentscheidung oder auch der Suche nach dem Teil das 100% passt, weiterhilft- entscheiden müsst ihr aber am Ende immer noch allein!

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