Summerfishing

Sollte sich das lange Warten doch noch bezahlt machen? Endlich sind wir temperaturmäßig mal dort angelangt, wo man auch wirklich von „Sommer“ sprechen kann. Höchstwerte um die 30 Grad, dazu traditionell bayerischer weiß-blauer Himmel, so wie man sich das eben vorstellt! Und wenn man genau dann zu dieser Zeit auch noch Urlaub hat und das Wetter auch draußen genießen kann, kann man eigentlich nur noch sagen: Optimales Timing!
Und was lässt sich denn besser verbinden als draußen am See die Seele baumeln zu lassen und nebenbei noch ein paar schöne Fische zu fangen 😉

So verabredeten Damian und ich uns an einem Gewässer, an dem wir ziemlich sicher mit Fischkontakt rechnen durften – vorsorglich hatte ich aber dennoch am Vortag nochmals ordentlich Futter eingebracht 😉 Als ich im Laufe des Nachmittags am Wasser eintraf, waren bereits auch schon einige Karpfen am Spot, was die Zuversichtlichkeit natürlich bestätigte. Doch zunächst blieb es ruhig und Relaxen war angesagt, denn wirklich fressen wollten die Fische vorerst nicht….

warten      chillen
Gespanntes Warten und dann aber doch lieber chillen – Urlaub!

sonnenbarsch    rods
…Sonnenbarsch-Watching und neben den Ruten ein wenig plantschen…

schattenplatz    hitze
Ein halbwegs schattiger Platz für die Behausung, während der Rest des Tackles der prallen Sonne ausgesetzt ist…

Damian stieß dann erst am Abend dazu, da er eine Tageskarte gezogen hatte, konnte er seine Ruten sowieso erst um Mitternacht auslegen – doch da die beste Zeit bekanntlich die Morgenstunden sind, sollte das die Fangaussichten nicht schmälern. Mit einer ordentlichen Grillmahlzeit und einer kalten und einer lauwarmen Halben Bier ging der Abend schnell rum, um 24 Uhr flogen Damians Ruten an den Platz und wir legten uns in die Koje.
Es dauerte nicht lange, bis endlich der erste Bissanzeiger ertönte und Damian kurze Zeit später einen 12-Pfünder keschern durfte. Eine gute Stunde später war ich dann mit einem 16er an der Reihe.

DS-12pf-schuppi    ME-16pf-schuppi

Den Rest der Nacht blieb es „zum Glück“ ruhig, so dass wir trotz Mückenplage einigermaßen schlafen konnten. Erst zur Vormittagszeit überfielen die Fische quasi unseren Futterplatz und es sollten noch einige weitere schöne Fische für uns beide folgen – auffällig war, dass die Hälfte der Bisse genau auf 1 Rute abfiel…

DS-21pf-spiegler    DS-18pf-schuppi
Ein kampfstarker 21er Spiegler und ein 18er Schuppi

DS-21pf-schuppi    ME-17pf-wildkarpfen
21 Pfund Schuppenkarpfen und ein – meiner Meinung nach – waschechter Wildkarpfen von 17 Pfund

ME-15pf-schuppi    DS-14pf-schuppi
Die letzten beiden, ein 15er und ein 14er

Alles in allem eine unterhaltsame und kurzweilige Aktion, auch wenn wir uns einig sind, dass wir so viele Bisse eigentlich gar nicht regelmäßig haben wollen. Zur Abwechslung ist es wirklich mal schön, aber die wahren Herausforderungen mit nur wenig Fischkontakten haben es uns doch mehr angetan 😉

Am späten Nachmittag sollte es dann weitergehen mit der Jagd auf die Stachelritter des Gewässers. Neben vielen kleinen und mittleren Barschen, die wir auf unterschiedlichste Kunstköder überlisten konnten, fing ich einen vorzeigbaren Zander und einen guten 41cm Barsch. Die Dämmerung, von der wir uns nochmals den ein oder anderen Biss erhofft hatten, brachte uns dann leider nichts mehr ein.

zander-ca.60cm-1908    barsch-41cm-1908

Martin

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